Wildlife Blog

Hello World !

Willkommen auf meinem Wildlife Blog. Hier berichte ich über meine tierischen Begegnungen, und meine Ausfüge in die wilde Natur Tirols. Außerdem gibt´s Reiseberichte von meinen Fotreisen, wissenswertes zur verwendeten Ausrüstung und vieles mehr zu entdecken.


Braunbär in Slovenien

29.07.2026 – Slovenien, ein Bären Abenteuer

Vor wenigen Tagen durfte ich bei Miha von Slovenienbears an einem fantastischen Abenteuer teilhaben.

Schon immer träumte ich davon, Braunbären in freier Wildbahn zu beobachten. Deshalb begab ich mich auf eine Reise nach Slowenien, um diese beeindruckenden Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum hautnah zu erleben.

Ich habe Slovenianbears gewählt, weil Miha großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur und den Tieren legt. Bei ihm steht ein verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Miteinander von Mensch und Braunbär im Vordergrund.

Seit über einem Jahrzehnt vereint er mit seinem Team wissenschaftliche Expertise, nachhaltigen Tourismus und lokale Unterstützung. Alle Aktivitäten zielen darauf ab, Bären nicht zu stören, die Natur zu respektieren und nachhaltigen Ökotourismus nach strengen Richtlinien zu fördern.

Bereits unmittelbar nach meiner Ankunft begann es mit spannendem, stundenlangem Warten in den Verstecken, bis schließlich Bären auf der Lichtung erschienen.

Besonders beeindruckend war eine Bärenmutter mit ihren zwei Jungen, die ich beobachten konnte. Außerdem zeigte sich eine Fuchsfamilie, was das Erlebnis noch besonderer machte.

Nicht jeder Ansitz war erfolgreich, doch ich konnte beeindruckende Fotos machen. Bären sind scheu und reagieren schon auf kleinste Bewegungen oder Geräusche. Umso besonderer waren diese Begegnungen in ihrer natürlichen Umgebung.

Neben den Bären-Hides gab es auch Dachse, Störche und einen Eisvogel zu sehen. Am Drinking Pool versammelten sich verschiedene Vögel, ideale Motive für meine Kamera. Davon berichte ich ein anderes Mal. Dieses Abenteuer bei Slovenienbears war ein unvergessliches Erlebnis voller Naturwunder und spannender Begegnungen.


Bienenfresser mit Beuteinsekt
Bienenfresser im Flug

22.07.2026 – Bei den Bienenfressern

Anfang Juli 2026 besuchte ich zum ersten Mal den Seewinkel, um die faszinierenden Verhaltensweisen der Bienenfresser zu beobachten.

Die Sonne stand hoch am Himmel, und die warmen Temperaturen boten perfekte Bedingungen, um die Vögel zu beobachten, die immer wieder zu ihren Bruthöhlen zurückkehrten, um ihren Nachwuchs zu füttern.

Die Bienenfresser waren ausgesprochen lebhaft und flogen geschickt durch die Luft, um Insekten zu erbeuten. Besonders beeindruckend war ihre präzise und schnelle Fangtechnik. Dabei konnte ich die Vielfalt der Farben und Muster ihres Gefieders bewundern, die je nach Lichteinfall schimmerten.

Während meines Aufenthalts beobachtete ich, wie die Bienenfresser kommunizierten. Diese sozialen Interaktionen zeigen das komplexe Verhalten dieser faszinierenden Vögel.

Insgesamt war es ein bereichernder Tag, der mir erneut die Schönheit und Vielfalt der Natur vor Augen führte und die Bedeutung des Schutzes dieser Lebensräume eindrucksvoll verdeutlichte.


Gut getarnt im Wald

15.06.2026 – Gut getarnt beim Fuchsbau

Gute Tarnung ist entscheidend. In der Wildlife-Fotografie geht es nicht darum, den Tieren hinterherzujagen, sondern um Geduld und Aufmerksamkeit. Eine sorgfältige Vorbereitung ist daher unerlässlich. Anhand von Fährten und Spuren im Gelände wähle ich meinen Beobachtungspunkt. Dabei prüfe ich stets die Windrichtung, denn schon der kleinste Windhauch in die falsche Richtung kann meinen menschlichen Geruch zum Tier tragen und jede Tarnung zunichte machen. Ich lege oder setze mich also so gut wie möglich getarnt auf die Lauer und warte geduldig.

Oft passiert lange Zeit nichts, oder die Tiere ziehen weit entfernt an mir vorbei. Dann geht es nicht mehr darum, das perfekte Foto zu machen, sondern die Situation einfach zu beobachten und zu genießen.

Oft sind mehrere Versuche nötig, bis sich Tiere im perfekten Moment nähern und die Entfernung für ein gelungenes Foto stimmt.

Dann heißt es tief durchatmen, Ruhe bewahren und die Kamera ganz langsam auf das Motiv richten. Erst wenn ich sicher bin, ein paar gute Bilder gemacht zu haben, lasse ich den Moment auf mich wirken und beobachte weiter. Manchmal kommen Rehe oder andere Tiere bis auf wenige Meter an mich heran.

Genau wie dieser kleine Fuchswelpe, der nur etwa 10 Meter von mir entfernt die Umgebung seines Fuchsbaues erkundete.